Sind die Franzosen 2025 am meisten gelaufen? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen đź‘€
Sind die Franzosen 2025 am meisten gelaufen? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen đź‘€
In seinem zweiten Bericht „Barometer des Gehens“ analysiert WeWard die Gehgewohnheiten von fast 15 Millionen Nutzern weltweit, davon mehr als 7,1 Millionen in Frankreich. Gehen die Franzosen mehr als ihre internationalen Nachbarn? Wo wird in Frankreich am meisten gelaufen? Welche Faktoren beeinflussen das Bewegungsverhalten?
🔎 Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:
- Trotz eines landesweiten Durchschnitts von 7.162 Schritten pro Tag erreichen oder überschreiten nur 4 französische Regionen das Ziel von 7.000 Schritten täglich.
- Frauen gehen im Durchschnitt 22 % weniger Schritte als Männer – ein deutlicher und anhaltender Unterschied.
- Junge Erwachsene (18–24 Jahre) sind fast 18 % weniger gegangen als Menschen in ihren Sechzigern, die aktivste Altersgruppe.
- Frankreich gehört zu den drei Schlusslichtern der untersuchten OECD-Länder beim durchschnittlichen täglichen Schrittaufkommen – nur knapp vor Kanada und den USA.
Die Studie zeigt zwar insgesamt einen Anstieg der Gehaktivität in Frankreich im Jahr 2025. Dennoch verdeutlicht die Tatsache, dass nur vier Regionen die Schwelle von 7.000 Schritten überschreiten – kombiniert mit deutlichen Unterschieden zwischen Generationen und Geschlechtern –, dass weiterhin gemeinschaftliche Anstrengungen für mehr Bewegung nötig sind.
Die Sensibilisierung für die Vorteile des Gehens – sowohl für die öffentliche Gesundheit (Prävention chronischer Krankheiten, mentales Wohlbefinden) als auch für den ökologischen Wandel (aktive Mobilität, Emissionsreduzierung) – bleibt daher ein zentrales Anliegen.
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đźš¶ Welche Faktoren beeinflussen unser Geh-Niveau?
Über die reine Anzahl der täglichen Schritte hinaus haben wir untersucht, welche sozioökonomischen oder umweltbedingten Faktoren das Geh-Niveau beeinflussen können.
Hier sind unsere Schlussfolgerungen:
- 📊 Je mehr Zeit eine Bevölkerung vor Bildschirmen verbringt, desto weniger geht sie.
- 📊 Je höher der Lebensstandard einer Bevölkerung ist, desto eher geht sie.
- 📊 Je urbaner eine Bevölkerung lebt, desto mehr geht sie.
- 📊 Je mehr Autos Haushalte besitzen, desto weniger gehen sie.
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🖼️ Fazit
Unsere Ergebnisse bestätigen, dass körperliche Aktivität ein zentrales Thema der öffentlichen Gesundheit ist. Sie hängt nicht nur vom Einzelnen ab, sondern auch von Infrastruktur, urbanem Umfeld und den täglichen Lebensbedingungen. Es ist wichtig, die positive Entwicklung in Frankreich hervorzuheben: Die Franzosen sind 2025 im Durchschnitt 3 % mehr gegangen als 2024. Für 2026 besteht die Herausforderung für öffentliche Akteure in einer doppelten Aufgabe: die Sensibilisierung für die Vorteile des Gehens weiter zu stärken und Maßnahmen in Stadtplanung und Mobilität umzusetzen, die das Gehen – wann immer möglich – als Alternative zu CO₂-intensiven Verkehrsmitteln fördern.
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👇 Du kannst den Bericht hier ansehen: Lade den Bericht „Barometer des Gehens“ herunter



